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Das Schreiben von Büchern ist wie das Segeln auf den Weltmeeren. Man fährt irgendwo los und will irgendwo hin, aber trotz Kompass, Seekarte und Wetterbericht weiß man vorher nicht wie die Fahrt verläuft, wo, wann und wie man am Ziel ankommt. Besonders gefährlich ist es, wenn man kein Land mehr sieht, das Gefühl der Einsamkeit hochkommt und durch die Sinne zieht. Entweder zurücklehnen, von den Wellen schaukeln lassen, den Wind genießen und den Herrgott einen guten Mann sein lassen, oder angstvoll den Außenborder anwerfen und mit Volldampf, permanent das Fernglas vor den Augen, zurück zu den befahrenen Handelsrouten auf der Suche nach einem menschlichen Lebenszeichen und sei es auch nur die Rauchfahne eines Tankers am fernen Horizont.
Alle Segler wollen am Ziel ankommen und am Leuchtturm vorbei mit den Resten der untergehenden Sonne im Rücken, als Sieger in den schützenden Hafen einlaufen. Keiner will an einer einsamen Insel stranden, in den Klippen einer unwirtlichen Steilküste zerschellen oder gar spurlos verschwinden und in den kalten Tiefen der Ozeane sein ewiges Grab finden.
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